Abkürzung fürAmerican Depository Receipt zu Deutsch:Amerikanische Hinterlegungs-Urkunde
Aktienzertifikate US-amerikanischer Banken für bei ihnen hinterlegte Auslandsaktien.
Die ADR werden meist im Verhältnis 1:1 für 100 Stück Auslandsaktien ausgestellt.
Sie dienen zur Verbilligung und Beschleunigung des Handels.
Ist ein
Preisindex
oder ein Performanceindex, der die durchschnittliche Kursentwicklung
des Aktiensektors insgesamt oder einzelner Branchen darstellt. Ausgangspunkt ist das Kursniveau an
einem bestimmten Tag.
Beschreibt, um wie viel die
Performance
eines
Investmentfonds
, unter Berücksichtigung des
eingegangenen
Risikos
, über jener der
Benchmark
liegt. Je höher das Alpha, desto besser hat
sich der Wert eines Fonds im Verhältnis zu seiner Benchmark, also zum
Gesamtmarkt entwickelt.
Als Alpha-Fonds bezeichnet man
Investmentfonds
, deren
Anlageziel die Erzielung einer langfristigen
Outperformance
gegenüber der
Benchmark
eines Fonds ist.
Ein eigener Fondstyp, der in Form eines Fund-of-Funds
Konzeptes gemanagt wird, d.h. er besteht ausschließlich aus anderen Fonds.
Die Einzelbestandteile sind
Hedge Fonds
,
Emerging Markets
Fonds und/oder andere
OffshoreFunds
.
Als "Alternative" zum klassischen
Aktienfonds
und Beimischung in einem
Depot
gedacht, sind sie deshalb besonders geeignet, da
sie eine sehr niedrige
Korrelation
zu den
Aktienmärkten aufweisen und sowohl in steigenden
aber auch fallenden Marktlagen Gewinne verbuchen, können. Dies ist allerdings
meist mit starken zwischenzeitlichen Kursschwankungen verbunden. Es bleibt
vorläufig unbewiesen, ob Alternative Investment Funds über längere
Zeiträme mehr Ertrag erzielen als klassische Aktienfonds. In Österreich
und der EU haben Alternative Investment Funds zumeist keine
Vertriebszulassung und sind daher steuerlich
benachteiligt.
Nicht zu verwechseln sind diese Fonds mit den in Österreich sehr wohl
für den privaten
Anleger
zugelassenen
Dachfonds
.
American Stock Exchange.
Nach der
NYSE
zweitgrößte amerikanische Aktienbörse.
Mit Sitz in New York. Es werden vorwiegend die
Aktien
kleinerer Aktiengesellschaften gehandelt.
Der Anlagegrundsatz eines
Investmentfonds
beschreibt,
in welchen Wertpapierkategorien, in welchen Wertpapiermärkten und mit welchen
Schwerpunkten und Anlagezielen ein Investmentfonds
investiert.
engl.:Bond
Meist langfristige Schuldverschreibung zur Aufnahme von Darlehen zu
festgelegten Bedingungen (Sicherheit, Verzinsung, Rückzahlung). Nach
dem Schuldner unterscheidet man öffentliche (Bund, Länder) und
private Anleihen (Banken, Betriebe).
Zu beinahe allen
Anleihenmärkten
der Welt wird ein
Index
berechnet, der Auskunft
über die durchschnittliche
Performance
des jeweiligen Anleihenmarktes gibt.
Anleihenindizes dienen oft als
Benchmark
für
Anleihenfonds
, die in den jeweiligen Markt investieren.
Ist die anwendungsorientierte
Modern Portfolio Theory
. Speziell hat sich der Begriff
zur Charakterisierung systematisierter Verteilungen von Geldfonds auf verschiedene Anlagekategorien
eingebürgert.
Abkürzung fürAustrian Traded Index
Ein von der Wiener Börse entwickelter und real-time berechneter Preisindex,
der das Blue-Chip-Segment des österreichischen
Aktienmarktes
abdeckt und die rund
20 liquidesten
Aktien
der Wiener Börse enthält.
auchAusgabezuschlaggenannt
Einmalige Gebühr, die beim Kauf von Investmentfondsanteilen anfällt. Der
Ausgabeaufschlag ist immer ein Prozentsatz des
Rechenwerts
eines Investmentfondsanteiles.
1/100 von einem Prozentpunkt = 0,01%. Üblicherweise wird der
Renditeunterschied zwischen zwei
Anleihen
in Basis Punkten angegeben,
z.B. die
Rendite
der Anleihe A beträgt 7,63 %, die Rendite der
Anleihe B beträgt 7,86 %, der Renditeunterschied beträgt daher
23 Basis Punkte.
engl.:Adviser
Gemeint ist zumeist ein externer Berater einer Fondsgesellschaft, der diese bei
Anlageentscheidungen in einem oder mehreren
Investmentfonds
berät. Die Vergabe
von Advisory Mandaten erfolgt, um durch spezialisiertes, externes Know-how den
Anlageerfolg des Kunden zu maximieren.
"Billigst", Kauf- oder Verkaufsorder, bei der kein Höchst-
oder Tiefstkurs vorgeschrieben wird. Der erteilte Auftrag wird zu den
nächstmöglichen
Kursen
ausgeführt. Bestensaufträge
können bei
Aktien
mit breitem Markt bedenkenlos gegeben werden.
Ein spezielles Vorkaufs- oder Bezugsrecht stellt sicher, dass nach
Kapitalerhöhungen
oder Kapitalberichtigungen
der bisherige Anteil eines Aktionärs erhalten bleibt. Dieses Recht ist während einer bestimmten Frist handelbar.
Der Preis des Bezugsrechts liegt grundsätzlich in Höhe der
Kursdifferenz
der
Aktie
vor, kann aber nach der
Bekanntgabe der
Kapitalerhöhung
durch Angebot und Nachfrage deutlich verändert werden.
Börsenbezeichnung für international bekannte Standardwerte höchster Qulität, die
aufgrund ihrer Ertragslage und Substanz als besonders solide (konservative) Anlagewerte gelten.
Gibt Auskunft über die Qualität und die Zahlungsfähigkeit eines
Schuldners. Vor allem bei
Anleihen
und
Anleihenfonds
spielt die Bonität eine
große Rolle für das mit der Veranlagung verbundene
Risiko
und den zu
erwartenden Ertrag.
Bei der Veranlagung in
Anleihen
bzw.
Anleihenfonds
ist u.a. auch die
Bonität
des/der Anleiheschuldner(s) zu beachten. Je höher die Bonität (und somit
auch das
Rating
) eines Anleiheschuldners ist, umso geringer ist das
Risiko
, dass es
bei der Rückzahlung der Anleihe oder bei den Zinsenzahlungen zu Schwierigkeiten
kommen kann. Anleihen mit niedrigem Rating bzw.
Investmentfonds
, die in solche Anleihen
investieren, bieten dem
Anleger
zwar überdurchschnittliche Ertragschancen,
dafür ist aber das Risiko von Zahlungsproblemen umso höher (= hohes
Bonitätsrisiko).
Wenn ein Unternhemen an der
Börse
notiert, ergibt sich der Wert des Unternehmens - und damit der Preis seiner
Aktien
- aus Angebot und Nachfrage. Schwierig ist hingegen die Festlegung eines Unternehmenswertes,
wenn das Unternehmen noch nicht an der
Börse
notiert. Bei einer Ersteinführung (
IPO
) strebt der bisherige
Eigentümer einen möglichst hohen Erlös an, die
Anleger
hingegen wünschen einen möglichst niedrigen Kaufpreis.
Das Bookbuilding-Verfahren ist eine Methode zur Bestimmung eines marktgerechten Emissionspreises (
IPO
) bzw.
Emissionsvolumens bei einer Börse-Neueinführung: Potenzielle institutionelle Investoren geben unverbindlich bekannt,
welche Volumina sie zu welchen Preisen innerhalb eines bestimmten Preisbandes kaufen würden. Anhand dieses fiktive
Auftragsbuches werden dann Emissionspreis und Emissionsvolumen festgelegt. Im Gegensatz dazu wird beim herkömmlichen
Festpreisverfahren der Emissionspreis ausschließlich von der konsortialführenden Bank und dem
Emittenten
-
also dem Unternehmen, das
Wertpapiere
begibt - bestimmt.
Markt, auf dem für Waren wie Rohstoffe, Devisen oder
Wertpapiere
nach Angebot und
Nachfrage unter geregelten Voraussetzungen und zu definierten Zeiten Preise gebildet werden. Diese
Güter sind physisch nicht anwesend, der Handel wird von dazu berechtigtetn Personen betrieben.
Der Begriff wird im Allgemeinen auf die belgische Patrizierfamilie Van der Beurse zurückgeführt,
die in ihrem Wappen eine Geldbörse führte und vor deren Haus sich Händler zum Tausch
von Waren trafen.
Investmentfonds
, der nur in
Wertpapiere
einer oder einiger
weniger Branchen investiert. Widerspricht im Prinzip dem Grundgedanken einer breiten
Risikostreuung
.
abgekürzt:CAPM
Finanztheoretisches Modell, das unter stark vereinfachenden Annahmen besagt, dass
alle
Anleger
in eine Kombination aus einer risikolosen Anlage und dem Marktportefeuille
investieren. Daher liegen im Kapitalmarktgleichgewicht alle
Portefeuilles
auf einer
Geraden (Kapitalmarktlinie). Die Steigung dieser Geraden gibt an, wie viele
zusätzliche Renditeeinheiten ein Anleger erhält, der bereit ist, eine weitere
Einheit
Risiko
auf sich zu nehmen. Gemäß CAPM wird daher nur das
systematische (Markt-)Risiko mit zusätzlichem Ertrag abgegolten, nicht jedoch das
unsystematische (Einzelwertpapier-)Risiko. Dies untermauert auch die Sinnhaftigkeit der
Risikostreuung
durch
Diversifikation
bei
Investmentfonds
.
Die Summe aus ausgewiesenem Gewinn + Abschreibungen + Zuweisung an
gesetzliche und freie Reserven + Rückstellungen. Aussagekräftig
besonders als Zeitreihe im Vergleich zum Gewinn.
Analyse der graphischen Darstellung eines Kursverlaufes (d.h. Erkennen
von bestimmten Formationen), um daraus künftige Kursentwicklung zu
prognostizieren.
Warentermingeschäfte. Börsenmäßige Geschäfte über mengen- und
qualitätsmäßig standartisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten
Naturprodukten, die nicht sofort bei Vertragsabschluß erfüllt werden müssen.
Darunter werden die Regeln guter und wertorientierter Unternehmensführung verstanden.
Ziel ist die Kontrolle des Unternehmensmanagements bzw. die Schaffung von Mechanismen,
um die Manager dazu anzuhalten, dass sie im Interesse der Aktionäre handeln. Die
Notwendigkeit ist gegeben, da zwischen Aktionären (Risikoträger) und
Managern (Entscheidungsträger) keine Identität und damit eine Trennung
von Eigentum und Kontrolle der unternehmerischen Ressourcen besteht.
Spezielle Anlagestrategie bei der auf längere Frist ein günstiger Durchschnittspreis je
Wertpapier
erzielt werden soll. Dies wird durch regelmäßigen Zukauf in
gleichen Zeitabständen mit konstanten Beträgen erreicht.
Wichtigster deutscher Börsenindex. Er wurde erstmals 1988 berechnet, beinhaltet die 30
wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen und wird laufend ermittelt.
Aktien
, die durch relativ geringe Kursschwankungen, bescheidenes Wachstum , hohe
Dividenden
und relativ hohe Sicherheit des eingesetzten Kapitals charakterisiert sind.
Der Begriff deckt sich bei langfristiger Betrachtung im Wesentlichen mit konservativen Aktien.
auchderivate Finanzinstrumentegenannt
Rechte, deren Bewertung überwiegend vom Preis und den Preisschwankungen und
-erwartungen eines zugrunde liegenden Basisinstruments (
Aktien
, Devisen, Indizes,
Anleihen
, etc.) abhängig ist. Zu den Derivaten zählen vor allem
Optionen
,
financialfutures
und swaps.
Im Zusammenhang mit
Closed-end Funds
wird darunter die negative Differenz zwischen
dem tatsächlichen
Kurs
des Fonds und seinem theoretischen
Rechenwert
verstanden.
Kann nur bei Closed-end Funds auftreten, da nur bei diesen Fonds eine feststehende
Anzahl von Anteilen im Umlauf ist, deren Preis auch direkt von Angebot und Nachfrage
und nicht nur von den im Fonds enthaltenen
Wertpapieren
bestimmt wird.
Von Charles Dow für den amerikanischen
Aktienmarkt
geschaffener
Börsenindex. Ist einer der populärsten Börsenindizes. Er
ist ein preisgewichteter
Index
, d.h. es werden die
Kurse
aller in ihm
enthaltenen dreißig
Aktien
addiert und durch einen Divisor
geteilt. Solche Indizes weisen größere Schwankungen auf,
wenn die "teuren Aktien" aktiver sind.
Aktienindex
-Familie, die von der Deutsche
Börse AG zusammen mit der Pariser
Börse und der Schweizer Börse sowie dem Unternehmen Dow Jones
Anfang 1998 eingeführt wurde. Die
Index
-Familie umfasst Benchmark-, Branchen-
und Blue Chip-Indizes für 16 europäische Länder. Ein sehr gängiger
Index aus der Familie ist der "STOXX 50", der die Wertentwicklung von
50 Standardwerten des gesamteuropäischen Bereichs abbildet.
Tatsächliche
Rendite
, im Gegensatz zu Nominalverzinsung. In der Effektivverzinsung werden
unterschiedliche und zu verschiedenen Zeitpunkten anfallende Erfolgskomponenten zu einer
Größe verdichtet.
Das
Risiko
, das mit einer Veranlagung in einem
Einzelwertpapier
verbunden ist, auch "unsystematisches Risiko" genannt.
Bei einer Veranlagung in einer Einzelaktie kann dies für den
Investor
beispielweise bedeuten, dass die
Performance
seines
Portefeuilles
durch eine
positive/negative Entwicklung genau dieser einzelnen
Aktie
beeinflusst wird.
Das Einzelwertpapierrisiko kann durch möglichst breite
Risikostreuung
im Markt
(
Diversifikation
) eliminiert werden. Was bleibt, ist dann nur noch das
Marktrisiko
.
Bezeichnung für Aktienmärkte in so genannten
Schwellenländern
. Dazu
gehören z.B. die Aktienmärkte in Mittel- und Südamerika,
Südostasien, Indien, Jordanien, Nigeria, Türkei, Zimbabwe. Mitunter
werden auch die Aktienmärkte der mittel- und osteuropäischen
Reformstaaten dazugerechnet. Das Kuarsschwankungsrisiko ist in diesen Aktienmärkten
deutlich höher als in etablierten Märkten.
Kapitalerträge, die der 25%-igen
Kapitalertragsteuer
(KESt.) unterliegen, sind
in Österreich für Privatanleger enbesteuert. Das heisst, es fallen nach
Abzug der KESt. keine weiteren Steuern (wie z.B. Einkommen- oder Erbschaftssteuer)
an.
auchRechenwertgenannt auchNettoinventarwertgenannt engl.:Net Asset Value
Ergibt sich aus der Summe des gesamten
Fondsvermögens
, dividiert durch
die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Zertifikate des
Investmentfonds
.
Bildet die Berechnungsbasis für den
Ausgabepreis
.
Schuldverschreibung, bei der sich der
Emittent
nur zur Zinszahlung
verpflichtet. Die
Anleihe
selbst ist nicht rückzahlbar, der Emittent
behält sich das Recht zum Rückkauf an der
Börse
oder zur
Kündigung vor.
(ED) Am Tag des Dividendenabschlages wird dem Aktienkurs der Zusatz ED
beigefügt. Dadurch wird verdeutlicht, daß an diesem Tag ein
Kursrückgang in erster Linie auf den Abschlag der
Dividende
zurückzuführen ist.
Frankfurt Interbank Offered Rate, anerkannter Satz, der für kurzfristige
Geldaufnahmen über drei oder sechs Monate, der im Interbankgeschäft
bezahlt werden muß.
engl.:Fund Research
Detaillierte Betrachtung von Zusammensetzung, Managementstil,
Performance
,
Kennzahlen
etc.
eines
Investmentfonds
zur Beurteilung seiner Qulität und zur Vergleichsmöglichkeit
mit anderen Fonds. Diese Disziplin versucht bekannte Methoden anzuwenden und neue zu
entwickeln, die auf Basis historischer Fondsdaten eine Prognose über die zukünftige
Entwicklung eines Fonds ermöglichen.
Die moderne
Fondsanalyse
besteht aus zwei Arbeitsstufen (duales System)
(
Qualitative Fondsanalyse
und
Quantitative Fondsanalyse
).
Professionelle Verwaltung des
Fondsvermögens
. Es gibt eine Reihe von
Managementstilen, die, häfig auch in Kombination miteinander, zur
Anwendung kommen.
Von der Londoner Börse, der Financial Times und dem Verband der
Versicherungsmathematiker entwickelter
Aktienindex
, der die
Kurse
der 100
größten an der Londoner Börse notierten Aktiengesellschaften umfasst.
Methode zur Bewertung und Prognose von Aktienkursen. Ausgegangen wird von der Annahme, dass der
Kurs
einer
Aktie
von der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens bestimmt wird. Die Fundamentalanalyse
ermöglicht es über- und unterbewertete Aktien zu identifizieren und daraus Empfehlungen
abzuleiten. Auch volkswirtschaftliche Aspekte des Umfelds, in dem sich das Unternehmen bewegt, werden
berücksichtigt.
Einer von mehreren möglichen Investmentstilen beim Management von
Investmentfonds
. Bei der Wertpapierauswahl nach fundamentalen
Gesichtspunkten konzentriert sich der Manager auf die klassische
Wertpapieranalyse. Betrachtet werden, beispielsweise bei
Aktien
, vor allem
Faktoren wie Bilanz der AG,
Gewinnwachstum
, Markt- und Branchenentwicklungen,
der Konjunkturzyklus,
KGV
, globale Trends, wirtschaftliche Entwicklungen
und vieles mehr.
Terminkontrakt in standardisierten Waren- oder Finanzkontrakten, bei dem
der Schutz gegen das finanzielle
Risiko
aus Börsenschwankungen eindeutig
im Vordergrund steht, die physische "Warentransaktion" unbedeutend ist.
Investmentfonds
, die dem
Anleger
über einen bestimmten Zeitraum einen
gewissen Mindestertrag oder zumindest den Erhalt des eingesetzten Kapitals
garantieren.
engl.:Money Market Fund Investmentfonds
, die in Geldmarktpapiere investieren. Die Anlangen der Kunden werden auf täglich
verfügbaren Investmentkonten geführt und Zinsen täglich gutgeschrieben.
Investmentfonds
, die in
festverzinsliche Wertpapiere
mit kurzen
Restlaufzeiten
und variabel verzinsliche
Anleihen
sowie Termingelder investieren. Durch die
kurzen Laufzeiten im
Fondsvermögen
sind diese Fonds sehr risikoarm und
können auch für relativ kurzfristiges Parken von Geldern
(ab ca. 6 Monaten) verwendet werden. Beachtenswertes
Risiko
kann bei diesen
Fonds nur aus dem
Währungsrisiko
entstehen, und zwar dann, wenn z.B.
ein Euro-Investor in einen US-Dollar-Fonds investiert.
Gewinnbeteiligungspapiere, die keine Mitgliedschaftsrechte (z.B.
Stimmrecht
), sondern nur Vermögenswerte (z.B. Anteil am Reingewinn, Anteil
am Liquidationserlös verbriefen.
engl.:Closed-end Funds
Das Kapital des Fonds bzw. der Verwaltungsgesellschaft wird durch Zeichnung einer von Anfang
an satzungsgemäß limitierten Anzahl von Anteilen begrenzt.
Sagt aus, in welchem Ausmaß bestimmte
Wertpapiere
, Wertpapierkategorien,
Märkte etc. in einem
Investmentfonds
enthalten sind. Wenn in einem
Investmentfonds z.B. ein bestimmter
Aktienmarkt
prozentuell stärker
oder schwächer vertreten ist als in seiner
Benchmark
, so spricht man
von einer Über- bzw. Untergewichtung.
Anteil des Unternehmensgewinnes, der auf eine
Aktie
anfällt, wobei bei
österreichischen Unternehmen der Gewinn nach
ÖVFA
- Methode (Österreichische
Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung) errechnet wird,
was die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Unternehmen in unterschiedlichen
Branchen erhöht.
Gewinnausschüttung, bei der angehäufte offene Reserven in
Aktien
umgewandelt und dem Aktionär gegeben werden. Durch die Umwandlung von
Reserven in Aktienkapital wird die Zahl der Aktien vergrößert, ohne daß
sich am tatsächlichen Vermögen der AG etwas verändert. Durch die
Verminderung des Aktienkurses wird diese optisch billiger und könnte damit
neue Käufer anziehen.
Investmentfonds
, die nicht zum Erwerb für das breite Anlegerpublikum
gedacht sind, sondern auf spezielle Wünsche einzelner Großanleger
zugeschnitten sind.
Das Grundkapital ist nicht mit dem Gesellschaftsvermögen zu verwechseln. Dessen Höhe kann sich zwar zum Zeitpunkt
der Gründung einer AG mit dem Grundkapital decken, es unterliegt jedoch im Lauf der Zeit Schwankungen - je nach
Geschätsgang, Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens.
hochspekulative Anlageform. Hedge Fonds schließen Wetten über die
Kursentwicklung von allem ab, was irgendwie gehandelt wird. Viele dieser
Wetten gehen verloren. Der Gewinner erhält aber umso mehr Geld, je weiter
der
Kurs
zu einem vereinbarten Zeitpunkt der Wette abweicht.
Sonderform einer
Indexanleihe
, bei der die Tilgungszahlungen an das
Wechselkursverhältnis der Emissionswährung zu einer anderen Währung im
Tilgungszeitpunkt gekoppelt werden.
Eher spekulative
Aktie
, deren
Kurs
sich stark an künftigen Ertragserwartungen
orientiert. Die Bezeichnung "high flyer" wird jedoch oft erst nach einem
bereits stattgefundenen starken Kursanstieg verwendet.
Bezeichnung für
Anleihenfonds
, die in
Anleihen
mit besonders hoher
Rendite
investieren. Derart hohe Anleihenrenditen können jedoch nur dann erzielt
werden, wenn man bereit ist, hohes
Risiko
zu tragen (Anleihen mit hohem
Bonitätsrisiko
,
Währungsrisiko
oder
politischem Risiko).
Investmentfonds
, der für die Anteilseigner möglichst hohe und gleichbleibende Erträge
aus Zinsen und
Dividenden
anstrebt und erst in zweiter Linie Wertsteigerungen aus
Kursgewinnen
.
Statistische
Kennzahl
, mit der Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt
sichtbar gemacht werden können. Ein
Aktienindex
ist ein
Preisindex
oder ein Performanceindex,
der die durchschnittliche Kursentwicklung des Aktiensektors insgesamt oder einzelner Branchen darstellt.
Ausgangspunkt ist das Kursniveau an einem bestimmten Tag.
Börsentäglich handelbares
Wertpapier
mit festem Einlösetag.
Die Wertentwicklung des Zertifikats ist voll an die Entwicklung eines
bestimmten
Index
gekoppelt.
Personen, die z.B. innerhalb eines Unternehmens, einer Bank eine Stellung
einnehmen, welche ihnen Wissen über die Geschäftsentwicklung vermitteln,
bevor dieses an die Öffentlichkeit dringt. Das Ausnützen dieses Wissens
für persönliche Geschäfte ist immer in Sondergesetzen geregelt.
Der Investitionsgrad eines
Investmentfonds
zeigt an, zu welchem Prozentsatz
das
Fondsvermögen
veranlagt ist. Ein Investitionsgrad unter 100% bedeutet,
dass der restliche Teil in Bargeld gehalten wird. Der Investitionsgrad kann
allerdings auch über 100% liegen. Dies ist dann der Fall, wenn er durch
die Hebelwirkung von
Derivaten
über 100% gehoben wird.
auchWertpapierfondsgenannt
Ein aus
Wertpapieren
, die nach dem Grundsatz der
Risikostreuung
ausgewählt sind, bestehendes
Vermögen. es zerfällt in gleiche, in Wertpapieren verkörperte Anteile, steht im
Miteigentum der Anteilsinhaber und wird von einer
Kapitalanlagegesellschaft
verwaltet.
Gesetzliche Grundlage, die das
Investmentfonds
-Geschäft regelt. In
Österreich gibt es zum Schutz der Investoren ein sehr strenges
Investmentfondsgesetz.
oft auch nurZertifikatgenanntWertpapier
, mit dem das Miteigentum des
Anlegers
am Vermögen eines
Investmentfonds
verbrieft ist. Investmentzertifikate haben keinen
Nennwert
,
sondern lauten auf einen oder mehrere Anteile.
Abkürzung fürInitial Public Offering
Damit wird in der Fachsprache das erste öffentliche Angebot
(Erstemission) von
Aktien
einer Gesellschaft bezeichnet.
Kennzahl
, die das historische Risiko-/Ertragsprofil eines
Investmentfonds
als
Verhätnis zwischen dem Jährlichen Durchschnittsertrag und dem
möglichen Maximalen Verlust während des Betrachtungszeitraums
ausdrückt.
Aktien
, die im Rahmen einer
Kapitalerhöhung
neu ausgegeben werden. Sobald
die jungen Aktien hinsichtlich
Dividende
usw. den alten Aktien gleichgestellt
sind, entfällt die Bezeichnung "junge Aktien".
abgekürzt:KAG auchFondsgesellschaftgenannt
Unternehmen, welches das gegen Ausgabe von Investmentfondsanteilen erhaltene Gelder der
Anleger
nach dem Prinzip der
Risikostreuung
in
Wertpapieren
veranlagt.
Kapitalbeschaffung durch Erhöhung des Aktienkapitals. Normalerweise werden
neue
Aktien
den alten Aktionären zu einem festen
Kurs
und in einem bestimmten
Verhältnis zu ihrem bisherigen Aktienbesitz überlassen. Die Kapitalerhöhung
bietet dem Aktionär eine billige Möglichkeit Aktien zu erwerben. Im
Regelfall steigt der Kurs der alten Aktie vor der Kapitalerhöhung.
abgekürztKESt.
Zinsen und
Dividenden
österreichischer
Wertpapiere
unterliegen der 25prozentigen Kaptialertragssteuer.
Damit ist die Einkommensteuer abgegolten, bei Forderungspapieren auch die Erbschaftsteuer.
Geschäfte, bei denen die Erfüllung, also Lieferung und Abnahme der
Wertpapiere
sowie Bezahlung sogleich, d.h. in der Regel am zweiten Werktag
nach Geschäftsabschluß, erfolgt.
An
Obligationen
hängende
warrants
(Optionsschein), die das Recht beinhalten,
bei Schaffung neuer Obligationen die ursprünglichen Obligationen zu kündigen.
Von öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Kreditanstalten ausgegebene
Schuldverschreibungen. Der Erlös der Emission dient zur Gewährung von
Krediten an Gemeinden und Gemeindeverbände. Als Deckung dienen insbesondere
die durch die Darlehensvergabe entstandenen Forderungen.
engl.:Convexity
Die Schätzung der Kursveränderung einer
Anleihe
oder eines
Anleihenfonds
mit der
ModifiedDuration
ergibt immer einen Schätzfehler.
Die ungefähre Höhe dieses
Schätzfehlers kann mit der Konvexität berechnet werden. Je größer
die Renditeänderung ist, umso größer ist der Schätzfehler. Die
Konvexität ist immer positiv.
Zeichner einer Emission, die mehr zeichnen, als sie eigentlich erwerben
wollen, da sie aufgrund starker Nachfrage eine Kürzung ihrer Zeichnung
erwarten.
Statistisches Maß für den Zusammenhang der Veränderung von Zahlenreihen.
Beispielweise bezogen auf zwei verschiedene
Aktienmärkte sagt die Korrelation aus, ob
und in welchem Ausmaß die Entwicklungen der Märkte parallel zueinander verlaufen.
Das Ausmaß der Korrelation, ob positiv oder negativ, bringt der
Korrelationskoeffizient
zum Ausdruck.
Zahl, mit der die Stärke des Zusammenhangs zwischen Zahlenreihen (
Korrelation
) gemessen
werden kann. Der Korrelationskoeffizient liegt immer zwischen +1 und -1. Bei +1 herrscht
vollkommen positive Korrelation, bei -1 vollkommen negative. Ein Korrelationskoeffizient von
0 würde bedeuten, dass sich Zahlenreihen
(
Investmentfonds
, Aktienmärkte, etc.)
völlig unabhängig voneinander entwickeln.
abgekürztKGV engl.:Price-Earnings-Ratio (kurzP/E Ratio)
Zeigt an, wie oft der Gewinn pro Aktie im
Kurs
enthalten ist oder wie oft dieser errechnete Gewinn
ausgeschüttet werden müsste, um den aktuellen Kaufpreis zu refinanzieren. Je niedriger das
KGV, desto "günstiger" ist eine
Aktie
. Der Gewinn pro Aktie wird im voraus
annäherungsweise berechnet und darf nicht mit der tatsächlichen
Dividende
verwechselt werden.
Verkauf von
Wertpapieren
, die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht
besitzt. Es ist seine Absicht, sich zu einem späteren Zeitpunkt billiger
einzudecken.
Investmentfonds
, der neben den eigenen Mitteln auch Kredite zum Kauf der
Anlagen aufnehmen kann. Dadurch wird versucht, die Wertsteigerung durch
Ausnützung des
leverage
Effekts zu verbessern. Damit ist aber größeres
spekulatives
Risiko
verbunden.
London Interbank Offered Rate, der unter Banken gültige und weltweit
anerkannte Satz für kurzfristige Geldaufnahmen über drei oder sechs Monate,
der im Interbankgeschäft bezahlt werden muß.
Die Möglichkeit,
Wertpapiere
oder andere Werte möglichst schnell und zu möglichst
geringen Spesen zu kaufen und zu verkaufen bzw. in Bargeld umwandeln zu können.
Fähigkeit eines
Wertpapieres
, in einem
Lombardkredit
als Besicherung zu
dienen. Dies bedeutet im Regelfall Börsengängigkeit und damit leichte
Realisierbarkeit.
Gibt den aktuellen Börsenwert einer Aktiengesellschaft an. Wird errechnet durch Multiplikation
des aktuellen Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen
Aktien
Im Gegensatz zum
Einzelwertpapierrisiko
(unsystematisches Risiko) meint das Marktrisiko
(systematisches Risiko) jene Kursschwankungen, die durch Bewegungen des gesamten Marktes
ausgelöst werden.
engl.:Maximum Drawdown Kennzahl
, die zu den so genannten Downside-Risikomaßen gezählt wird. Sie gibt
den höchstmöglichen, prozentuellen Verlust an, den man innerhalb eines
Betrachtungszeitraumes erlitten hätte, wenn man zum ungünstigsten Zeitpunkt gekauft
und dann wieder verkauft hätte.
Jener Zeitraum, für den ein Investor beim Erwerb eines bestimmten
Investmentfonds
mindestens investiert bleiben sollte. Je risikoreicher ein Investmentfonds veranlagt,
umso länger ist dieser Zeitraum.
Unverzinsliche Einlagen von Kreditinstituten, die bei der
Notenbank
unterhalten werden müssen. Sie sind ein wichtiges Instrument zur Steuerung
des Kreditspielraumes der Kreditinstitute.
Für seine erstmals 1952 formulierte Modern Portfolio Theory erhielt der US-Ökonom
Harry S. Markowitz 1990 den Nobelpreis. Die Theorie befasst sich mit der optimalen
Zusammensetzung von
Portefeuilles
. Vereinfacht gesagt: Aus dem historischen statistischen
Verhalten verschiedener Anlageformen wird unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten ein
optimiertes Portefeuille (= effizientes Portefeuille) ermittelt. Die Modern Portfolio Theory
wurde zur international gebräuchlichsten und anerkanntesten theoretischen Grundlage
der
Vermögensverwaltung
und des
Fondsmanagements
.
Gibt die prozentuelle Kursänderung einer
Anleihe
bzw. eines
Anleihenfonds
an, wenn sich
das Rendite-Niveau um 1%-Punkt (100 Basispunkte)
ändert. Wichtige
Kennzahl
zur
Risikobeurteilung. Die Berechnung der Modified Duration ist jedoch nur eine Schätzung.
Wirklich gute Ergebnisse liefert sie nur bei kleinen Renditeänderungen. Je größer
die Renditeänderung ist, desto größer ist der Schätzfehler. Die
Höhe dieses Schätzfehlers lässt sich ungefähr berechnen mit der
Convexity
.
Der international gebräuchlichte
Aktienindex
für die entwickelten, weltweiten
Aktienmärkte. Er wird von Morgan Stanley, einem der weltweit renommiertesten
Investmenthäuser, berechnet.
Aktie
, die im Aktienregister der Gesellschaft auf den Namen einer
natürlichen oder juristischen Person eingetragen ist. In den USA sind
Namensaktien üblich, in der Schweiz gibt es sowohl Inhaber- als auch
Namensaktien, in Österreich und Deutschland überwiegen
Inhaberaktien
.
Abkürzung fürNational Association of Securities Dealers Automated
Quotations
US-Amerikanischer
Aktienmarkt
(automatisierter Handel) für
Aktien
wachstumsorientierter
Unternehmen (Schwerpunkt Technologie). Stark expandierend mit zunehmender Internationalisierung.
auchKurswertgenannt
Der Nennwert ist jener Betrag, mit dem ein Aktionär am
Grundkapital
der Gesellschaft beteiligt ist.
Dieses
Grundkapital
ist die "Grundausstattung" einer Aktiengesellschaft. Das
Grundkapital
entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen
Aktien
und muss in Österreich mindestens 70.000 Euro
betragen. Beispielsweise müssen mindestens 700
Aktien
zu einem Nennwert von jeweils 100 Euro ausgegeben sein.
Aktie
, die nicht mit einem
Nennwert
versehen ist. In den USA üblich, in
Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Aktien mit einem
Nennwert
versehen. Da der Wert einer Aktie ein Anteilsrecht verbrieft und kein
Anspruch auf die Rückzahlung einer bestimmten Summe besteht, ist die
Festsetzung des
Nennwertes
einer Aktie nicht unbedingt erforderlich.
Von der "Deutsche Börse AG" entwickeltes neues Handelssegment an der
Frankfurter Wertpapierbörse. Bietet die Möglichkeit der Eigenkapitalbeschaffung
für kleine und mittlere innovative Wachstumsunternehmen, die in Branchen von
zukunftsweisender Bedeutung tätig sind, aber auch für Unternehmen in
traditionellen Branchen mit Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen.
Mittlerweile gibt es "Neue Märkte" auch an anderen wichtigen
Börsenplätzen, wie Frankreich, Holland, Belgien, Italien.
Im
Fondsmanagement
bezeichnet der Begriff "neutrales Portefeuille" jenes
Portefeuille
, welches genau der Zusammensetzung der
Benchmark
eines
Investmentfonds
entspricht, d.h. keine Über- bzw. Untergewichtungen von in der Benchmark enthaltenen
Werten aufweist und daher neutral zu ihr steht.
Institution, die zum Zweck staatlicher Währungshoheit als anerkannte
Währungsautorität fungiert und unternehmerisch disponiert. Versorgt die
Volkswirtschaft mit Zentralbankgeld, wickelt Zahlungsverkehr ab etc.
Im Rahmen der Offenmarktpolitik kauft oder verkauft die
NotenbankWertpapiere
mit dem Ziel, die Geldversorgung der Banken und die
Bedingungen auf dem Geldmarkt zu steuern. Mit jedem Kauf führt sie dem
Geldkreislauf zusätzliche Mittel zu, mit jedem Verkauf entzieht sie
ihm Mittel und legt diese still.
Investmentfonds
, die aus steuerlichen Gründen, oder um den üblichen
Aufsichtsbestimmungen und Anlagerestriktionen zu entgehen, ihren juristischen Sitz in
Ländern ohne spezielle Investmentgesetzgebung gewählt haben (z.B. Bahamas, Bermudas,
Niederländische Antillen, Panama, Liechtenstein etc.)
Investmentfonds
, die ihren juristischen Sitz in
Ländern mit strenger Investmentgesetzgebung
haben und somit im Interesse des Anlegerschutzes deren ständiger Kontrolle unterliegen.
Im Gegensatz dazu stehen die so genannten
Offshore Funds
.
Anleihe
, der neben dem Zinskupon noch ein Optionsschein beigegeben ist.
Dieser Optionsschein berechtigt während einer bestimmten Frist und
zu bestimmten Bedingungen zum Bezug von
Wertpapieren
, Gold, Devisen
oder anderer Beteiligungspapiere.
abgekürzt:OTC engl. (wörtl.):Über-den-Ladentisch
Over-the-Counter bezeichnet jenen Teil des Wertpapierhandels, de nicht über einen
standardisierten Börsenplatz abgewickelt wird.
Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen, zwischen Gold und einer Währung
(Goldparität), zwischen
Kurs
und errechnetem Wert und errechnetem Wert eines
Wertpapieres
.
Pfennig Aktien,
Aktien
die meist zu einem
Kurs
unter einem Dollar gehandelt
werden, zum Großteil hochspekulativ, bergen das
Risiko
des Totalverlustes in
sich. Vermögensanlage, Wertzuwachs eines
Portefeuilles
, auch eines
Investmentfonds
oder einer einzelnen Aktie.
Jener Unterschied, der bei Antritt der Pension zwischen dem letzten aktiven Einkommen und der
Höhe der Pension klafft. Zur Abdeckung dieser Lücke und somit zur Aufrechterhaltung
des gewohnten Lebensstandards auch in der Pension ist rechtzeitige Vorsorge unbedingt
erforderlich. Ein besonders gut zur Vorsorge geeignetes Instrument sind
Investmentfonds
.
Langfristige Schuldverschreibung, die durch gleichhohe Hypothekardarlehen mit
zumindest gleichhohem Zinssatz gedeckt sind. Darüber hinaus haftet das
ausgegebene Institut mit seinem gesamten Vermögen.
Index
, der die reine Kursentwicklung eines bestimmten
Korbes von
Aktien
oder
Anleihen
bezogen
auf einen bestimmten Basiszeitpunkt und eine bestimmte Basis wiedergibt. Anders als bei einem
Performance-Index erfolgt beim Preisindex keine Bereinigung der Indexentwicklung um
Kapitalveränderungen und
Dividenden-
oder Zinsenzahlungen.
Recht, innerhalb einer bestimmten Frist
Aktien
einer Gesellschaft zu
einem festgesetzten Preis zu verkaufen. Bei
Anleihe
: Kündigungsrecht von
seiten des Gläubigers.
Die qualitative
Fondsanalyse
bildet zusammen mit der
quantitativen Fondsanalyse einen der
beiden wichtigen Schritte im dualen System der modernen Fondsanalyse. Sie befasst sich mit
allen nicht in Zahlen zu fassenden Aspekten von
Investmentfonds
und deren Umfeld, wie etwa
der Analyse der Qualität der Fondsmanagementgesellschaft, des Investmentansatzes
oder -stils, ökonomischer, rechtlicher, steuerlicher oder anderer nicht
quantifizierbarer Faktoren. Vereinfacht gesagt, entspricht sie der
Fundamentalanalyse
von
Wertpapieren
.
Die quantitative Fondsanalyse bildet zusammen mit der
qualitativen Fondsanalyse einen der
beiden wichtigen Schritte im dualen System der modernen Fondsanalyse. Sie befasst sich mit
allen in Zahlen fassbaren Aspekten von
Investmentfonds
und deren Umfeld,
wie etwa der Analyse
der historischen Entwicklung eines Fonds in Bezug auf Ertrags-, Risiko-, und allen daraus
abgeleiteten
Kennzahlen
.
Allgemeine Bezeichnung für Steuern auf Erträge aus Kapitalvermögen, die direkt
an der "Quelle", also noch bevor der Ertrag an den
Anleger
ausgeschüttet
wird, abegezogen werden. Beispiel: Kapitalertragssteuer auf
Dividenden
.
Beurteilung von
Emittenten
entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. International
bekannte Rating-Agenturen sind z.B. Standard & Poor's und Moody's.
auchJahresberichtgenannt
Jährlich erscheinender Bericht, der bei
Investmentfonds
exakt Auskunft gibt über die
Zusammensetzung des Fonds, seine Entwicklung, alle im Berichtszeitraum innerhalb des Fonds
vorgenommenen Wertpapiertransaktionen, über die Fondsgesellschaft und deren Organe etc.
Der Rechenschaftsbericht hat gemäß österreichischem
Investmentfondsgesetz
strengen Richtlinien zu entsprechen.
Geschäftsjahr von
Investmentfonds
. Fondsgesellschaften sind verpflichtet, jährlich
nach Abschluss des Rechnungsjahres einen
Rechenschaftsbericht
zur Information der
Anleger
zu veröffentlichen.
Kennzahl
für den Ertrag eines
Wertpapiers
, ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Bei Beteiligungspapieren ergibt sich die
Dividendenrendite
durch die Relation vom
Dividendenertrag zum
Kurs
. Bei Forderungspapieren wird die Rendite oft der
Effektivverzinsung
gleichgesetzt.
Bei der Kursnotierung werden neben dem
Kurs
auch Zusätze angezeigt. (Kurs+RG)
Beschränkter Kauf erfolgt, wenn weniger als 100 %, aber zumindest 25 %
der Aufträge ausgeführt werden können.
Bei der Kursnotierung werden neben dem
Kurs
auch Zusätze angezeigt. (Kurs+RW)
Beschränkter Verkauf erfolgt, wenn weniger als 100 %, aber zumindest 25 %
der Aufträge ausgeführt werden können.
zu Deutsch:Forschung
Im Wertpapier- bzw. Investmenfonds-Geschäft wird darunter die systematische Untersuchung
wert- und kursbestimmender Faktoren für
Wertpapiere
verstanden (Wertpapierresearch).
Der Begriff kann auf unterschiedlichste Arten definiert werden. Im Zusammenhang mit
Wertpapieren
bzw.
Investmentfonds
ist unter
Risiko
im engeren Sinn die Abweichung der
tatsächlichen
Rendite
eines Investments von der vorher erwarteten Rendite dieses
Investments zu verstehen. Gemäß dieser Definition sind Abweichungen nach oben
genauso als Risiko zu werten wie Abweichungen nach unten. Das Risiko kann von verschiedenen
Faktoren beeinflusst werden (z.B.
Zinsänderungsrisiko
,
Bonitätsrisiko
, usw.). Wichtig
ist es, den Zusammenhang zwischen dem möglichen Ertrag und dem möglichen Risiko
eines Investments immer zu beachten. Je höher der mögliche Ertrag einer Veranlagung
ist, umso höher muss auch das damit verbundene Risiko sein. Dieser Zusammenhang ergibt
sich auch aus der obigen Definition, dass unter Risiko auch positive Ertragsabweichungen zu
verstehen sind.
Grad der Bereitschaft eines
Anlegers
, bei einer Veranlagung in
Investmentfonds
(oder anderen
Wertpapieren
)
Risiko
einzugehen. Im engen Zusammenhang mit der Frage nach der Risikobereitschaft
eines Anlegers sind sein
Anlagehorizont
und seine Ertragserwartungen zu sehen.
Kennzahlen
bei
Investmentfonds
, die Rückschlüsse auf das mit dem jeweiligen
Investmentfonds verbundene
Risiko
oder das Ertrags/Risiko-Verhältnis zulassen.
Zum Beispiel:Beta
,
Sharpe Ratio
, etc.
Einzelrisiken sollen durch den Erwerb einer Vielzahl von Papieren mit unterschiedlichen
Laufzeiten, verschiedenen Schuldnern und aus verschiedenen Branchen systematisch reduziert
werden.
Gesetzliche Verpflichtung der Fondsgesellschaften, die von ihnen ausgegebenen
Investmentzertifikate
jederzeit von den Anteilsinhabern zum
Rechenwert
wieder zurückzunehmen.
Preis zu dem ein
Investmentfonds
verpflichtet ist, Anteilszertifikate zu
Lasten des
Fondsvermögens
zurückzunehmen.
Der Rücknahmewert entspricht dem Inventarwert abzüglich allfälliger
Rücknahmespesen.
Der Leasing-Geber kauft den Leasing-Gegenstand, der neu oder bereits genutzt
sein kann, vom Leasing-Nehmer und vermietet ihn an den Leasing-Nehmer zurück.
Bezeichnung für Entwicklungsländer, die sich im Übergang zum Industriestaat
befinden. In dieser Phase bekommen Finanzierungsfragen und das Börsenwesen besondere
Bedeutung für das Land.
Securities & Exchange Commission. US-amerikanische Wertpapierbehörde, die
durch strenge und umfassende Vorschriften das gesamte Wertpapierewesen
geregelt.
in Wien amtlich bestellte Handelsmakler zur Vermittlung von
Börsengeschäften, sie sind nicht berechtigt, Geschäfte auf eigene Rechnung
abzuschließen. Sie ermitteln durch Gegenüberstellung der Aufträge den
Kurs
.
Kennzahl
, die Ertrag und
Risiko
von
Investmentfonds
in Relation zueinander setzt. Die
Rendite
des Investmentfonds (abzüglich
risikofreier Zinssatz
) wird dividiert durch das Gesamtrisiko
(Standardabweichung) des Fonds. Grundsätzlich ist aus Sicht der Sharpe Ratio bei
vergleichbaren Fonds der mit der höheren Sharpe Ratio zu bevorzugen, da dies mehr Ertrag
pro Risikoeinheit bedeutet. Wurde entwickelt vom amerikanischen Finanzmathematiker
William F. Sharpe.
Auch Sicherungsabzug genannt. Mit 1.1.2001 in Kraft getreten. Besagt, dass bei
ausländischen
Investmentfonds
in Österreich die depotführende Bank zum Ende
des Kalenderjahres 2,5% des
Rechenwertes
des ausländischen Fondsanteils als
Kapitalertragsteuer
einbehalten und an die Finanzbehörde abführen muss, wenn der
Anleger
der Bank nicht nachweist, dass er seine Fondsanteile gegenüber der
Finanzbehörde offengelegt hat.
Bezeichnung für
Aktien
mit einer geringen Marktkapitalisierung ("small capitalization"). Diese Aktien sind häfig durch hohes Wachstumspotenzial, aber auch durch hohe
Volatilität
gekennzeichnet.
Jede Tätigkeit, die darauf ausgerichtet ist, aus erwarteten zeitlichen
Preisunterschieden, vor allem bei
Wertpapieren
, Devisen, Metallen,
Grundstücken, Gewinne zu erzielen.
Wenn der
Rechenwert
eines
Investmentfonds
durch Wertzuwachs sehr hoch wird,
hat die Fondsgesellschaft die Möglichkeit, bei unverändertem
Fondsvermögen
die Anzahl der im Umlauf befindlichen Fondsanteile in einem
bestimmten Verhältnis zu erhöhen. Ein Split im Verhältnis 1:5
würde beispielweise bedeuten, dass ein
Anleger
statt bisher einem Anteil
fünf Anteile erhält, deren Rechenwert dann jeweils ein Fünftel des
"alten" Anteils beträgt. Dadurch ergibt sich in Summe kein
Unterschied im Vermögen des Anlegers, die Stückelung für
Käufe und Verkäufe des Fonds wird aber kleiner.
abgekürztS&P 500
Aktienidex, der 500 US-amerikanische
Aktien
umfasst. Der S&P 500 hat besondere Bedeutung
erlangt, seit er als einer von zwölf "leading indicators" zur Beurteilung
der US-amerikanischen Konjunktur kommender Monate verwendet wird.
Das Stimmrecht ist das Recht des Aktionärs, in der Hauptversammlung
für oder gegen gestellte Anträge zu stimmen. Hierbei gilt, daß eine
Aktie
ein Stimmrecht verbrieft.
Aktienindex
- Futures, diese Terminkontrakte stellen ein Engagement dar,
an allen -
Aktien
des
Index
beteiligt zu sein, ohne tatsächlich
einzelne Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Stock Index Futures
sind die einzigen - Futures-Kontrakte, die auf keinen physischen
Kontrakt bezogen sind und daher nur in Geldform ausgeglichen
werden (cash settlement)
Strategie bei der Veranlagung in
Aktien
, die darauf ausgerichtet ist, spezielle, einzelne Aktien
zu kaufen, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie sich besser als der Gesamtmarkt entwickeln.
Kauf einer
Aktie
, nachdem der
Kurs
ein bestimmtes, über dem aktuellen
Kurs liegendes
Limit
erreicht hat. Damit soll das Verpassen einer nicht
erwarteten Aufwärtsbewegung vermieden werden.
Börsenauftrag, bei dem das Erreichen eines bestimmten
Kurses
einen Limitauftrag in einen Bestensauftrag umwandelt. *Der Zweck dieserr
Auftragserteilung liegt darin, einen möglichen Kursverlust bei einer
bestehenden Wertpapierposition zu begrenzen; z.B. der aktuelle Kurs
beträgt $ 45, es wird ein stop loss Order $ 41 gegeben, die
Wertpapierposition besteht aus 200
Aktien
. Sinkt der Kurs auf $ 41,
erfolgt ein automatischer Verkauf der
Wertpapiere
. Der Kunde hat jedoch
nicht das Anrecht, daß die gesamte Position zu $ 41 verkauft wird,
sondern es ist ohne weiteres möglich, daß z.B. 100 Aktien zu $ 40,5
verkauft werden.*
Separate Trading of Interest and Principal Securities. US-Treasuries,
bei der die Zinszahlung von der Kapitalrückzahlung getrennt wurde
und beide separat verkauft werden.
Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Das Stuttgarter
Verfahren legt der Berechnung des gemeinen Wertes eines Kapitalanteils
den Reproduktionswert (Vermögenswert) zugrunde und korrigiert ihn durch
eine zeitlich begrenzte Berücksichtigung der Ertragsaussichten.